Covid 19 hat die Weltgesellschaft herausgefordert: Erstmals hat ein Virus fast die gesamte Wirtschaft und das öffentliche Leben beinahe global lahmgelegt. Es war eine harte Entscheidung, das Primat der Wirtschaft zurückzustellen und dem Schutz vor Infektion zu opfern – zumindest auf Zeit. Was bis dahin im Zusammenhang mit dem Klimawandel erfolglos gefordert wurde, nämlich unseren Lebensstil und das uns langfristig selbst gefährdende wachstums-autistische Wirtschaftssytem gemeinwohlorientiert einzuschränken, geschah durch die unmittelbare Ansteckungsgefahr und die unabsehbaren Folgen für das gesamtgesellschaftliche Wohl gleichsam über Nacht – von einem Tag auf den anderen. Staatliche Autorität verordnete einen „Lockdown“ und alle – Selbstständige, Arbeitgeber und Arbeitnehmer – haben diesen willfährig mitgetragen und sich in staatlich verordnete Selbstisolation begeben.

Die Erkenntnis: Wir können auch anders – wenn wir nur WOLLEN!
Doch die wirtschaftlichen Auswirkungen des gesellschaftlichen Stillstandes sind gravierend. Die Reparatur der fatalen Folgen der Corona-Maßnahmen für Unternehmen und Öffentliche Institutionen, ja für das gesellschaftliche Leben insgesamt, verursacht Kosten, welche die ökonomische Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft an neue Grenzen stoßen lässt und auch überfordern könnte. Finanzielle Unterstützung nach dem Motto „Koste es, was es wolle“ klingt politisch gut, doch allein Einkommensverluste staatlich finanziell abzugelten ist weder finanzierbar noch besonders intelligent. Letztlich zahlen ja doch die Steuerzahler, also Unternehmen und Arbeitnehmer. Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Es braucht neben finanzieller Unterstützung auch Ideen und Innovationen, kreative Menschen, ja, auch die Risikobereitschaft, etwas Neues zu probieren. Es braucht den Glauben daran, dass eine Krise auch eine Chance ist, gewohnte Pfade zu verlassen.

Was?
Landschaft des Wissens: Wage zu denken
Auswege aus der KRISE – Innovationen für Resilienz und Nachhaltigkeit im TOURISMUS

Alle Details finden Sie im Folder!

Wann?
14. bis 16. Oktober 2020

Wo?
„Weissensee Haus“ – 9762 Techendorf

Programmübersicht 2020

  • Hannes Lichtmannegger: Nachhaltigkeit in der Hotellerie
  • Harald Katzmair: Resilienz – Eine neue Welt im Tourismus. Wie finden wir wieder Zuversicht?
  • Ulrike Pröbstl-Haider: Tourismus und Klimawandel – Verursacher oder Wegbereiter für einen neuen Lebensstil?
  • Christof Spörk: KUBA
  • Peter Zellmann: Krisensignale für die Tourismuswirtschaft. Kundenzufriedenheit und Gastgebergesinnung als unterschätzte Parameter.
  • Nastassja Cernko und Wolfgang Kleemann: Nachhaltiger Tourismus: Chancen, Risiken und Finanzierungsfragen
  • Klaus Grabler: Öffentliche Investitionen im Tourismus
  • Tom Lechner: EINFACH BAUEN
  • Dagmar Lund-Durlacher: Covid-19 als Treiber für Innovationen und Nachhaltigkeit im Tourismus

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