Top-Management-Symposium – 21. bis 23. Mai 2020

2019-12-09T08:34:58+00:00 Alle Beiträge, Symposien|

Welche ZUKUNFT WOLLEN wir?

Inseln der Hoffnung für eine neue Aufklärung!

Mit aktuellen Problemen unserer Weltgesellschaft und den Dystopien, die einen optimistischen Blick in die Zukunft immer mehr eintrüben und uns mental bestimmen, haben sich die vergangenen Universitäts.club-Symposien (insbesondere 2016-2019) ausführlich auseinandergesetzt: Die Diagnosen sind inzwischen evident und immer mehr Menschen bewusst. Um jedoch die erkannten Probleme aktiv anzugehen und Zukunft konstruktiv zu gestalten, bedarf es positiver „Narrative“ und positiver Bestimmungen, WIE wir leben WOLLEN. Es braucht Utopien von einer wünschenswerten Welt für freie Menschen, die bereit sind, sich ihres Verstandes zu bedienen und sich von der immer stärker um sich greifenden Unmündigkeit aufgrund der gesellschaftlich selbst produzierten Sachzwänge zu befreien; jenen Sachzwängen also, die „wir“ (Menschen) im Zuge der historischen Entwicklung über Generationen selbst geschaffen (entschieden!) haben und denen wir uns heute vermeintlich ohnmächtig ausgeliefert sehen.

In diesem Sinne brauchen wir eine neue Aufklärung. Eine Aufklärung, die über die erste (die historische im Geiste des „Modell Neuzeit“) hinaus geht und begreift, dass die Gattung Mensch zum Gestalter ihrer Evolution geworden ist und damit Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Mitwelt übernehmen muss. Eine Aufklärung, die das „klassische“ naturwissenschaftliche Weltbild überwindet, indem es ihm seinen (wichtigen und berechtigten, aber beschränkten!) Platz zuordnet und den Sinn des Lebens thematisiert, ohne in weltfremde esoterische Phantasien abzugleiten. Es geht um die Idee von einer Zukunft, die alle an einem Strang ziehen lässt – eine Utopie, der angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation, vorherrschender nationaler Interessen und populistischer Faktenverweigerung (bis hin zu bewussten Lügen!), also mit den – zynisch gesagt – aktuell „probaten“ politischen Mitteln, keine Realisierungschance eingeräumt werden kann.

Daher muss es anders gehen, anders als bisher!

Doch dafür müssen die Grenzen unseres Denkens überwunden werden, diese selbszufrieden-eingerostete Trägheit in unseren Köpfen, die uns zögern lässt, unsere ohnehin bröckelnde Komfortzone zu verlassen! Dazu braucht es Offenheit und den Mut, Ungewohntes zuzulassen und Neues zu probieren. Dass es auch anders geht und die Lebensqualität darunter nicht leiden muss, sondern im Gegenteil sogar gesteigert werden kann, zeigen viele Initiativen engagierter Menschen – zumindest im Kleinen.

Alles könnte anders sein, wenn wir es nur WOLLEN!

Wann & wo?
Donnerstag, 21. bis Samstag, 23. Mai 2020
Abbazia di Rosazzo in Italien

Konzeption und Moderation:
Horst Peter Gross

Anmeldung: