Wir feilen derzeit am letzten Schliff zu unserem 25. Jubiläums -Top Management Symposium, das 2021 unter dem Arbeitstitel „Rückkehr in eine NEUE NORMALITÄT? Versuch eines realistischen Blicks auf die Zukunft“ steht. Bald verraten wir Ihnen mehr zu unseren Vortragenden! Der Termin steht mit 3. bis 5. Juni 2021 schon fest – wie immer im einzigartigen Ambiente auf der Abbazia di Rosazzo.

Ein erster Vorgeschmack auf unser Programm:

„Alles könnte anders sein“ – wenn wir nur wollen! Das war und ist der Auf- und Weckruf von Harald Welzer in seiner Publikation wie auch schon beim 24. Universitäts.club-Symposium. Dazu bedarf es allerdings einer Vorstellung von einer wünschenswerten Zukunft! Einer Vorstellung davon, wie wir in Zukunft leben WOLLEN. Doch dieser Blick ist abhängig vom Standpunkt, von dem wir darauf blicken, ob vorsorglich im Hinblick auf eine vernunftbetonte und solidarische Zukunftsgestaltung in einer Weltgesellschaft, oder im Krisenmodus, wenn uns die Kontrolle bereits entglitten ist und wir auf Ereignisse nur mehr reagieren können.

Corona war und ist der Lackmustest für politisches Krisenmanagement, national wie auch global!
Die Pandemie, die 2020 innerhalb weniger Wochen das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben nahezu weltweit und in verstörender Weise lahmgelegt hat, ist vermutlich nicht die letzte weltweite Herausforderung für unsere Lebens-, Politik- und Wirtschaftspraxis. Sie war jedoch die erste, die uns einen etwas anderen Blick auf die Globalisierung offenbarte: Zum einen, wie eng wir inzwischen wirtschaftlich und verkehrstechnisch vernetzt sind, womit sich auch ein Virus rasend schnell über den Globus verbreiten kann. Zum anderen, wie verletzlich unsere komplexen gesellschaftlichen Systeme und Organisationen sind: Ein Lockdown von nur wenigen Wochen gefährdet Unternehmen, Institutionen und ganze Branchen existenziell und treibt die Arbeitslosenzahlen in schwindelnde Höhen.

Die Welt, wie wir sie bisher kannten, ist aufgrund der ergriffenen Corona-Maßnahmen und ihren vielfältigen Folgen offenbar zu Ende gegangen. Die Hoffnungen werden zur Zeit auf eine wirksame Impfung gesetzt, die uns aus diesem Alptraum erlösen und eine Rückkehr in die ersehnte (alte?!) Normalität ermöglichen soll. Was den „erlösenden“ Impfstoffs betrifft, setzt man weltweit vertrauensvoll auf wissenschaftliche Expertise. In anderen existenziellen Fragen war und ist wissenschaftliche Evidenz keineswegs ein ausreichender Grund, umzudenken und verantwortungsvoll zu handeln – man denke nur an den Klimawandel und seine absehbaren Folgen. Diese Veränderungen kommen schleichend daher, verändern unseren Alltag nicht „über Nacht“ und so unmittelbar, wie es bei den Corona-Maßnahmen der Fall war, aber langfristig nicht weniger dramatisch. Gegen dieses epochale Phänomen gibt es auch keine Impfung!

Vielleicht wäre jetzt die richtige Zeit, anders auf die Zukunft zu blicken als bisher, nämlich realistischer? Beispielsweise nicht mehr nur daran zu glauben und zu hoffen, dass wir die Klimaziele noch erreichen können, sondern uns auch darauf einzustellen, wie wir die Klimaveränderungen gemeinsam bestmöglich meistern, ohne zukünftig auf Dauer einem politischen Krisenmanagement ausgesetzt zu sein, das bei der Corona-Krise größtenteils versagt hat und unabsehbare gesellschaftliche Folgen zeitigen wird?

Wann & wo?
Donnerstag, 3. bis 5. Juni 2021
Abbazia di Rosazzo in Italien

Anmeldung

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Wir möchten darauf hinweisen, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Fotografien und Filme erstellt werden können. Diese Aufnahmen können in verschiedenen Medien (Print, TV, Online etc.) des Universitäts.Club oder ihr nahestehender Verbände Verwendung finden. Mit der Teilnahme stimmen Sie dieser Veröffentlichung ausdrücklich zu.
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