Wissenschaft brauch Kunst!? – Ein Versuch, beide „Kulturen“ zu fassen und ihre strikte Trennung zu überwinden
18. November 2015

Wissenschaft brauch Kunst!? – Ein Versuch, beide „Kulturen“ zu fassen und ihre strikte Trennung zu überwinden
18. November 2015

Kunst|Wissenschaft|Gesellschaft – 18. November 2015

Veranstaltung des Universitäts.clubIWissenschaftsverein Kärnten in Kooperation mit der Stadt Villach KULTUR
Mittwoch, 18. November, 19:00 Uhr Stiftungssaal, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

WISSENSCHAFT BRAUCHT KUNST!?
EIN VERSUCH, BEIDE „KULTUREN“ ZU FASSEN UND IHRE STRIKTE TRENNUNG ZU ÜBERWINDEN.

DDDr. Felix TRETTER

WISSENSCHAFT UND KUNST QUER DENKEN.
EINE PERSÖNLICHE SPURENSUCHE IN DEN GRAUZONEN ZWISCHEN KUNST UND WISSENSCHAFT.

  • Wissenschaft reduziert den Menschen auf einen Datensatz.
  • In den Praxisfeldern der Humanwissenschaften brauchen die Menschen die Kunst, um  nicht an der Wissenschaft zu Grunde zu gehen.
  • Training im Verstehen der Künste ist für die Ausbildung zu „Humanberufen“ unentbehrlich.

Geb. 1949 in Villach, Studien der Psychologie und Philosophie (Dr.phil.), Medizin (Dr.med.), Wirtschaftssoziologie u. Statistik (Dr.rer.pol.); Hirnforschung am Max Planck-Institut München; Lehre an der Ludwig-Maximilian-Universität München, Chefarzt an der Suchtabteilung einer Großklinik in München.
Zahlreiche Publikationen, u.a. „Kunsttherapie in der Psychiatrie“, Köln 1995, „Ökologie der Person“, Lengerich 2008; „Ist das Gehirn der Geist?“ Göttingen 2010; „Systemtheorien und Humanökologie“, München 2015.

Dr. Hans-Jörg RHEINBERGER

ERKENNTNISSE IN WISSENSCHAFT UND KUNST.
SIND KÜNSTLER NICHT AUCH FORSCHER UND FORSCHER KÜNSTLER?

  • Auf den ersten Blick sind Wissenschaft und Kunst getrennte Bereiche: Hier herrscht methodische Strenge, dort Freiheit der Phantasie.
  • Der zweite Blick eröffnet: Es gibt mehr Überschneidungen als man gemeinhin denkt.
  • Was haben Labor und Atelier miteinander gemein?

Geb. 1946 in Grabs/Schweiz, Studien der Philosophie, Soziologie, Biologie und Chemie; Habilitation in Molekularbiologie, div. (Gast)Professuren in Salzburg, Lübeck, Stanford, Innsbruck und Zürich; Ehrendoktor der ETH Zürich; von 1997 bis 2014 Direktor am Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin; Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Zahlreiche Publikationen, u.a. „Iterationen“, Berlin 2005, „Epistemologie des Konkreten: Studien zur Natur der modernen Biologie“, Frankfurt 2006, „Historische Epistemologie zur Einführung“, Hamburg 2007, „Natur und Kultur im Spiegel des Wissens“, Heidelberg 2015,

Anschließend Diskussion!